// Hinterhof Lahnstraße 41, Neukölln
WERKSTATT
Zwischen Amboss, Drehbank und dem Lärm der Stadt.
Ich schmiede nicht Schmuck. Ich baue Maschinen, die man am Körper trägt. Stahl, Eisen, Titan, Messing — genommen aus dem Schrott, zurückgegeben als Gewicht. Kein Glanz, keine Höflichkeit. Nur das Material und die Hand.
Seit 2009 arbeitet AXEL RING in einer ehemaligen Maschinenfabrik in Neukölln. Zwischen Amboss, Drehbank und Schweißgerät entstehen Ringe, Ketten und Objekte, die aus dem kommen, was die Stadt aussortiert: Baustahl, Achsen, Zahnräder, Panzerblech.
Der Stil ist industriell und kompromisslos — näher an Maschinenbau als an Goldschmiedekunst. Trotzdem: jedes Stück wird getragen, wird warm, wird individuell durch die Person, die es trägt.
/Ablauf
Vom Schrott zum Objekt
- 01
Fund
Materialsuche auf Schrottplätzen und in ausrangierten Maschinen.
- 02
Feuer
Erhitzen, Schlagen, Biegen — Form entsteht unter dem Hammer.
- 03
Passung
Festschweißen, Vernieten, Schleifen. Größe nach Maß.
- 04
Patina
Brennen, Ölen, Bürsten. Das Metall bekommt seine Geschichte.
Einzelanfertigung
Bring dein Metall.
Oder lass es finden.